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Ich bin...
Meinen Beruf, den ich sehr liebe, erwähne ich hier nicht. Mir ist nämlich aufgefallen, dass er offensichtlich dermaßen vorurteilsbehaftet ist, dass meine Geschichten von einigen Zeitgenossen nur noch durch die Brille dieses Berufs gelesen werden, sobald sie ihn erfahren. Besonders augenfällig ist das bei Menschen, die meinen Beruf nicht kennen und meine Geschichten toll finden. Kaum erfahren sie, womit ich meine Brötchen verdiene, finden sie die Geschichten nicht mehr toll. Das ist eine interessante Erscheinung. Aber ich stelle hier meine Geschichten vor und ich wende mich an Leute, die sich für die Geschichten interessieren und sich bei der Beurteilung derselben von ihren Vorurteilen lösen können.
Diesen Beruf übe ich auch noch gar nicht so lange aus. Vorher bin in einem anderen Beruf in einer völlig anderen Branche nachgegangen. Mir wurde allerdings noch nie vorgeworfen, dass man diesen ersten Beruf in meinen Geschichten erkennen könne... ;-)
Insofern halte ich entsprechende Aussagen mittlerweile für absoluten Blödsinn, der mehr mit der Seele derer zu tun hat, die sie formulieren, als mit dem tatsächlich von mir Geschriebenen. Aber ich möchte gerne Euch, liebe Leser, und mir ersparen, auf solch einen Unsinn Zeit zu verschwenden.
Nebenberuflich habe ich eine Ausbildung zur Seelsorgerin absolviert. Ich habe mich dafür entschieden, weil ich durch meinen Einsatz für Keine Gewalt gegen Polizisten e.V. von Polizeibeamten sehr dramatische Geschichten erzählt bekam. Es ist eben ein Beruf, so hart und so vielfältig wie das Leben. Also hat er auch eine Menge mit der menschlichen Seele zu tun. Auf diese Erzählungen wollte ich angemessen reagieren können.
Ich schreibe gern und mit Leidenschaft und mir gefallen meine Romane und Kurzgeschichten. In erster Linie schreibe ich für mich selbst. Wem das also nicht gefällt, was ich verfasse, liest einfach etwas anderes.
Die Vielfalt ist meine große Liebe. Obwohl ich Deutschland nicht für das Maß aller Dinge und in vielerlei Hinsicht für verbesserungswürdig halte, ist es ein Land, in dem sich die Vielfalt vergleichsweise frei entfalten kann. Dafür, dass das so bleibt, werde ich kämpfen.
Mein Einsatz als bekennende Polizistenfreundin hängt sehr eng damit zusammen. Ich glaube nämlich, dass Grenzen notwendig sind, um die Vielfalt zu erhalten. Ohne Grenzsetzung durch eine demokratische Polizei setzen sich die Brutalsten und Intolerantesten durch.
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